Das Château des Prureaux ist ein bourgeouiser Wohnsitz wie man ihn oft im Departement Allier findet. Es wurde im 19. Jahrhundert erbaut um einen landwirtschaftlichen Betrieb zu gründen. Das Château befindet sich in der Mitte eines weiträumigen Anwesens, das aus Weidelandschaft, einem Wald, einem Hühnerhof und einem Gemüsegarten besteht. Des Weiteren gibt es an das Schloss angrenzende Gebäude, die den rechteckigen Schlosshof bilden und die es noch auszubauen gilt.
Mehrere „Erbstücke“ vergangener Zeiten sind Teil des Anwesens: eine Unterkunft der Bediensteten, eine „Kühltruhe“ (ein trichterförmiger Steinbrunnen, den man damals mit Eis füllte und der dann zur Aufbewahrung leicht vergänglicher Lebensmittel wie beispielsweise Crème fraîche, Käse oder Butter diente), drei Brunnen, ein Fischteich (der für frischen Fisch sorgte), einen Teich für die Bewässerung des Gartens, einen Steinofen zum Brotbacken (immer noch funktionstüchtig!),...
Einst existierte ein Weiher im Wald, aus dem Eisblöcke für die Eistruhe geschlagen, Fische für den Fischteich geangelt wurden und in dem die Waschfrauen die Wäsche wuschen, die auf einem von Rindern gezogenen Sturzkarren heruntergefahren wurde.
Seit der Niederlassung des Vereins hat sich das Landschaftsbild trotz der neuen Aktivitäten nur wenig verändert. Dennoch gibt es Neuheiten wie die sanitären Anlagen des Typs „Camping“, die vor allem den Freiwilligen und den Besuchern im Sommer dienen. Des Weiteren gibt es pädagogische Entdeckungspfade, die sich um die Pflanzenwelt, die Vögel, die Zirkulation und den Gebrauch des Wassers im letzten Jahrhundert drehen.