
Jeden Sommer organisiert der Créneau mehrere internationale Workcamps in den Gemeinden der Departements Allier und Loire.
Warum?
Zwei wesentliche Gründe:
- „Das Verständnis zwischen zwei Menschen wächst, weil sie etwas gemeinsam machen.“ (Jean Bourrieau).
Durch das Workcamp entstehen diese Begegnungen, somit ist es ein Mittel bzw. Werkzeug für den Bau des Frieden. Die erforderliche Vorabbedingung um eine gerechtere Gesellschaft zu erwägen.
– Den Gemeinden, die wenige Ressourcen besitzen, die Möglichkeit zu geben Projekte zu konkretisieren, die ihren Lebensraum aufwerten.
Was aber ist ein Workcamp?
Ein Workcamp besteht aus 10 bis 15 Freiwilligen aus aller Welt, die während einer Dauer von zwei bis drei Wochen ein lokales Projekt realisieren. Die Arbeit auf einem Workcamp ist nicht umsonst. Der Gedanke und die Ziele sind jedoch andere als die eines Betriebes. Aufgrund dessen spricht man von einer freiwilligen Aktion und nicht vom Ehrenamt.
Diese Aktionen betreffen viele verschiedene Bereiche wie beispielsweise architektonische Denkmäler, die Umwelt, die Renovierung von Lebensräumen. Diese gilt es aufzuwerten. Workcamps richten sich an französische und ausländische Freiwillige, die an der Arbeit und den angebotenen kulturellen Aktivitäten interessiert sind.
Den Nutzen und den Sinn der Organisation von Workcamps sieht der Créneau darin, dass Workcamps Individuen unterschiedlichster kultureller und sozialer Herkunft versammeln, da hierbei keine Voraussetzungen sprachlicher Kenntnisse, Schulabschlüsse oder Kompetenzen eingehalten werden müssen. Ein Workcamp ist für jeden offen.
Auf diese Art und Weise bietet es den Freiwilligen, aber auch den Menschen, die ein Workcamp von außen miterleben (Einwohner im Ort), eine Anzahl von „Handwerkszeug“, die ihnen aktives, freiwilliges und Freude bereitendes Lernen ermöglichen. Auf jeden Fall versöhnt der Mikrokosmos des Workcamps die Teilnehmer mit der Gesamtheit des sozialen Lebens. Ihre Meinungen und Urteile über sich selbst, die anderen und der Welt, in der sie leben werden durch das Leben im Workcamp einer Überprüfung unterzogen. Die Freiwilligen können in dieser Zeit die Erfahrung von Solidarität und einer aktiven und verantwortlichen Teilhabe am Ganzen machen.
Beispiele der Gemeinden, in denen bereits ein Workcamp stattgefunden hat: Agonges, Arronnes, Ambierle, Besson, Bourbon-l'Archambault, Briennon, Chavroches, Cindré, Cressange, Franchesse, Gipcy, La Bénisson-Dieu, La Chabanne, Lapalisse, Le Louroux-Bourbonnais, Le Pin, Noyant-d'Allier, Pouilly-sous-Charlieu, Rocles, Souvigny, St Aubin-le-Monial, St Clément, St Etienne-de-Vicq, St Gérand-le-Puy, St Hilaire, St Plaisir, St Voir, Tronget, Vieure, Vougy...