internationaler Freiwilligendienst / internationale workcamps / Gruppenaufenthalte

Das Château des Prureaux ist im ganzen Jahr geöffnet und bietet ständig Workcamps mit verschiedenen Arbeitsschwerpunkten je nach Jahreszeit und Bedürfnissen an: Maurerhandwerk, Malerarbeiten, Schreinereihandwerk, Elektrizitätsarbeiten, Waldarbeit, Grünflachenbearbeitung, Mechanikerarbeiten...

Mit dem Schwerpunkt auf der Begegnung und dem Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Generationen und Kulturen empfängt der Créneau Personen jeder Herkunft:
         - Familien mit niedrigem Einkommen
         - Erwachsene Menschen mit Behinderung
         - Gruppen aus Jugendzentren (im Sommer)
         - Jugendliche, die eine Auszeit benötigen
         - Pfadfinder
         - Pilger aus aller Welt...
Aber auch Seminare, Fort- und Weiterbildungen und lokale oder nationale Hauptversammlungen finden hier einen Raum.


« Schnupper-Workcamps » :

Regelmäßig entscheiden sich Erzieherteams eine oder zwei Wochen mit Jugendgruppen auf dem Schloss zu verbingen, um den Alltag des Créneau zu erleben und die internationalen Freiwilligen kennen zu lernen.
Sie teilen ihre Tage in zwei Abschnitte:
– Am Morgen: Workcamp
– Am Nachittag: Ausflüge in der Region oder Workshops zu dem traditionellen ländlichen Tagwerk (Korbflechterei, Brot backen, Tiere verpflegen, Arbeiten im Gemüsegarten,...)

Gleichzeitig sind die Jugendliche in das Leben auf dem Schloss integriert und nehmen an den Aufgaben im Haushalt teil (Kochen, Abwasch, Putzen,...) und leben im selben Rhythmus wie die Gastgeber.

Die Gäste kommen aus Jugendheimen oder Vereinen mit verschiedenen Spezialisierungen, der Schwerpunkt liegt immer in der Arbeit mit Jugendlichen deren Entwicklung gefährdet ist und die zum Teil bereits straffällig geworden sind.

Auszug einer Äußerung einer Erzieherin eines Jugendheimes

"Die vom Créneau organisierten Aufenthalte erlaubten die Arbeit mit den Jugendlichen im Jugendheim fortzusetzen. Tatsächlich wurde hier die gesuchte Zäsur erreicht, unter anderem mit den Lebensumständen und den Gewohnheiten der minderjährigen Straftäter zwischen 16 und 18 Jahren. Das Anwesen selbst stellt bereits einen Schnitt dar. Sie übernehmen zeitweise „ein Leben auf dem Schloss“ lassen für Momente die Wohnblöcke und ihr Viertel hinter sich (durch das Vorhandensein eines Gemüsegartens, das Entdecken der altertümlichen „Kühltruhe“). [... ] Das Leben in der Gemeinschaft nimmt andere Formen an als die im Jugendheim erlebten (die Anzahl der anwesenden Personen, die Aufteilung der Aufgaben im Haushalt und die Mahlzeiten mit Unbekannten,...). Dieses lebt sich wie eine neue Verpflichtung für die Jugendlichen und die erzieherische Arbeit wird bereichert. Der Créneau erlaubt eine wichtige Arbeit hinsichtlich der Interkulturalität und die Frage des Anderssein mit der Anwesenheit ausländischer Freiwilliger. [...]"


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